Entgelttransparenz-Richtlinie: Warum die österreichische Lösung hier nicht die beste Option ist!
- 6. Mai
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In den letzten Wochen und Monaten habe ich von Unternehmen bzw. Geschäftsführer:innen vermehrt gehört, dass sie das Thema rund um die Entgelttransparenz angehen, wenn es eine österreichische Umsetzung der EU-Entgelttransparenz-Richtlinie gibt. Bis dahin wollen alle abwarten.
Eine typisch österreichische Lösung. Erst einmal abwarten, schauen was passiert und erst handeln, wenn vollkommen klar ist was passieren wird oder es schon passiert ist. Gerade im Bereich HR, habe ich das mehr als einmal erlebt. Aus HR-Sicht sind wir (das Unternehmen) sehenden Auges in die Situation gelaufen und etwas später haben sich alle (insbesondere die Geschäftsführung) gefragt, wieso das nun passiert ist. So gestaltet es sich gerade auch im Bereich der Entgelttransparenz. Die EU-Richtlinie ist bekannt und die Informationen rund um die möglichen Umsetzungen vielzählig. Dennoch wird das Thema von Unternehmen vorwiegend auf Eis gelegt. Dabei ist gerade die faire Vergütung in Unternehmen kein abstraktes Thema der EU sondern ein tagtägliches für Mitarbeiter:innen. Ein faires und transparentes Vergütungssystem kann Unternehmen (egal welcher Größe) nicht nur klare Wettbewerbsvorteile bringen, es bindet auch Mitarbeiter:innen und verhindert böse Überraschungen, sobald die Umsetzung in der österreichischen Gesetzgebung passiert.
Obwohl mit einem österreichischen Gesetz zur Entgelttransparenz nicht vor der Deadline (07.06.2026) zu rechnen ist (Quelle), sollte die Umsetzung in Unternehmen nicht mehr aufgeschoben werden.
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