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Entgelttransparenz-Richtlinie - Was ist das eigentlich?

  • 17. März
  • 1 Min. Lesezeit

Die Entgelttransparenz-Richtlinie wurde 2023 in der Europäischen Union beschlossen und muss bis zum 7. Juni 2026 in nationales Recht umgesetzt werden.


Ihr Ziel ist es, dass Männer und Frauen für gleiche oder gleichwertige Arbeit auch gleich bezahlt werden. Also kurz gesagt: Sie soll den Gender Pay Gap verringern.


Dieser bezeichnet den durchschnittlichen Unterschied im Einkommen zwischen den Geschlechtern und zeigt, wie viel Prozent Frauen im Schnitt weniger verdienen als Männer. In Österreich liegt er gerade - je nach Quelle und Betrachtung - bei etwa 16,3% (*Angabe AMS - Lohnsteuerstatistik 2023).


Aber wie soll die die Richtlinie nun dazu beitragen, diesen Gender Pay Gap zu schließen?


Die Entgelttransparenz-Richtlinie sieht vor, dass Gehälter und Gehaltsangaben transparenter werden. Einerseits in der Ausschreibung von offenen Positionen und andererseits durch ein Auskunftsrecht für Mitarbeiter:innen. Ergänzend gibt es für größere Unternehmen (ab 100 Mitarbeiter:innen) auch eine Berichtspflicht und die Veröffentlichung ihrer Gehaltsdaten (keine Sorge - alles in anonymisierter Form und ohne individuelle Rückschlüsse).


Damit diese Informationen auch eingeordnet werden können, müssen laut Richtlinie sogenannte Arbeitnehmer:innengruppen gebildet werden, mit denen das jeweilige Gehalt dann verglichen werden.


Die durch die von der RIchtlinie geschafffene Transparenz soll dann zur Lösung von Ungleichbehandlung bei der Vergütung beitragen.


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